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Baufinanzierer – welcher ist der richtige?
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| Nicht nur vor dem Traualtar fragt sich mancher Bräutigam und manche Braut, ob der Partner oder die Partnerin wohl tatsächlich der oder die passende für den Rest des Lebens ist. Auch wenn es bei der Verwirklichung des Traums von den eigenen vier Wänden vielleicht nicht unbedingt um den bekannten Satz „bis das der Tod euch scheidet“ gehen mag. Von einer langfristigen Bindung ist natürlich dennoch zu sprechen, wenn sich Verbraucher für einen bestimmten Baufinanzierer entscheiden. Denn nur die wenigsten Hausherren und –Damen in spe verfügen über Eigenkapital in ausreichender Höhe, um das Eigenheim oder die Eigentumswohnung völlig ohne fremde finanzielle Hilfe zu bewerkstelligen. |
Doch wie findet man den geeigneten Baufinanzierer für das eigene Bauvorhaben? Eine kurze und bündige Antwort gibt es wie immer bei fast allen finanziellen Fragestellungen auch in diesem besonderen Fall leider nicht. Oder vielleicht doch: Grundsätzlich kann gesagt werden, dass die persönliche Situation der Kreditnehmer darüber entscheiden muss, welches Angebot von welchem Baufinanzierer angemessen ist und genutzt werden sollte.
Gute Aussichten auf günstige Baufinanzierungen
Prinzipiell stehen die Zeichen für Verbraucher mit Kreditbedarf derzeit relativ gut. Durch die massiv bis auf einen historisch niedrigen Wert gesunkenen Leitzinsen sind Darlehen zur Baufinanzierung momentan vergleichsweise günstig zu haben. Doch die günstigen Zinssätze werden bekanntlich nicht ohne Grund angeboten. Die Wirtschaftskrise ist nach wie vor zu spüren. Auch wenn der Wunsch nach Wohneigentums noch so groß sein sollte: Sich auf das Angebot eines Baufinanzierers einzulassen, ist keine Entscheidung für ein paar Wochen oder Monate. Diese Warnung bezieht sich nicht darauf, dass die Baufinanzierer möglicherweise nicht seriös (denn natürlich gibt es auch in dieser Branche das eine oder andere schwarze Schaf) sein könnten. |
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Eher ist dies als Hinweis darauf zu verstehen, dass gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten genau analysiert werden muss, ob man sich mit der geplanten Baufinanzierung wirklich einen Gefallen tut oder sich vielleicht finanziellen übernimmt, weil der Moment vielleicht doch nicht ganz richtig scheint. Ein wesentliches Argument gegen die Inanspruchnahme der Leistungen der zahllosen Baufinanzierer sind beispielsweise unklare Zukunftsperspektiven des eigenen Arbeitgebers. Besteht die Gefahr, mittelfristig ohne Job dazustehen? Dann sollte man sich mit der Suche nach dem richtigen Baufinanzierer vermutlich noch etwas Zeit lassen, bis sich die Wirtschaftslage wieder verbessert. Allerdings wird der Baukredit dann – dieses Argument für die Realisierung des persönlichen Bauvorhabens darf ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden – vermutlich mit höheren Kosten als zum jetzigen Zeitpunkt verbunden sein. Experten prognostizieren spätestens für den kommenden Sommer steigende Zinssätze auf Seiten der Baufinanzierer. |
Hohe Eigenkapitalversorgung bringt bessere Konditionen ein
Wohl dem, der schon seit langer Zeit auf das Eigenheim hinspart oder im familiären Umfeld Geld zusammenleihen kann, um die Baufinanzierung günstiger auf die Beine stellen zu können. Je geringer die Kreditsummen, die vom Baufinanzierer zugeschossen werden müssen, ausfallen desto besser stehen die Chancen, die Finanzierung zu wirklich guten Konditionen in Angriff nehmen zu können. Denn mit steigenden Finanzierungssummen steigen zwangsläufig auch die monatlichen Tilgungskosten und die zu zahlenden jährlichen Zinsbelastungen. Eigenkapital wird in diesem Zusammenhang als Sicherheit gewertet. Fehlt es an diesen Sicherheiten, lassen sich die Baufinanzierer ihr eigenes höheres Verlustrisiko von den Finanzierungskunden teils sehr gut bezahlen. |
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Effektivzins vor Augen haben – gezielt nach versteckten Nebenkosten suchen
Um beim Thema der Zinsen zu bleiben: Wichtig ist es grundsätzlich, sich als Finanzierungskunde ein klares Bild davon zu verschaffen, welche Angaben die Anbieter eigentlich machen. Zu berücksichtigen ist für die Kalkulation der eigentlichen Kosten für die Kunden stets der so genannte Effektivzins. Er beziffert den Prozentsatz, der letztlich wirklich pro Jahr für ein Darlehen anfällt. Gerade im Falle von Baufinanzierungen sollten Kunden vermeiden, dass Extragebühren erhoben werden für den Fall, dass Kreditsummen nicht wie anfänglich geplant auf einen Schlag benötigt werden. Baufinanzierer sehen für Immobiliendarlehen meist eine Zweckbindung vor. Werden die Mittel also erst verspätet benötigt, dürfen die Summen nicht anderweitig investiert werden, um mit dem Kapital Rendite zu erzielen oder andere Anschaffungen zu finanzieren.
Dafür nutzt mancher Baufinanzierer die Gelegenheit, Kunden zur Kasse zu bitten, wenn die Darlehen nicht planmäßig abgerufen werden. Es gibt viele Anbieter, die auf diesen Weg der Einnahmenaufbesserung verzichten, so dass Verbraucher genug Auswahl haben, um auf derlei Gebührenfallen nicht eingehen zu müssen.
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Wie an anderer Stelle bereits mehrfach erwähnt: Die Zinszeiten sind günstig und eindeutig zum Vorteil der Verbraucher, die über einen Baufinanzierer – sei es eine Filial-Bank, einen der vielen Anbieter im Internet oder einen Finanzierungsvermittler – den Traum von Eigentumswohnung oder Eigenheim Erfüllung gehen lassen möchten. Um langfristig etwas von den guten Bedingungen auf dem Kreditmarkt zu haben, sollten die Kunden der Baufinanzierer schon zum Beginn der Finanzierungsphase daran denken, eine möglichst langfristige Zinsbindung zu vereinbaren.
So ist bei Eintreffen des für die Kunden optimalen Szenarios dafür gesorgt, dass die Kunden von heute später noch die gleichen Zinsen bezahlen müssen, während Neukunden in ein paar Monaten vielleicht schon wieder weit mehr für ihre Baufinanzierung bezahlen müssen. Gerade vorausschauende Planungsarbeit lohnt sich bei der Auswahl der Baufinanzierer, denn auf diese muss man sich nun einmal für viele Jahre verlassen können.
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